00:00:04: Unser Thema heute ist gesund denken, schöner leben und damit natürlich auch vor allem glücklicher werden.
00:00:10: Das ist ja ein großes Thema, gerade in unserer Gesellschaft hat viel mit Routinen und Zwängen zu tun.
00:00:15: und ja, wie schaffen wir das denn?
00:00:16: Alte Denk muss dazu durchbrechen und unser Mindset neu auszurichten und Routinen zu verändern, ohne gleich unser ganzes Leben auf dem Kopf zu stellen oder hilflos überfordert zu sein.
00:00:28: Ich spreche heute mit Björn Schnur, der ist Physiotherapeut, Yoga-Lehrer, Sozialarbeiter und Live-Coach und hat damit auch eine einzigartige Perspektive.
00:00:37: Er war zehn Monate lang mit Yogis in Indien, hat mit denen zusammengelegt in einem Aschrahmen und genau da auch erfahren, wie tiefe Änderungen auch wirklich gehen kann.
00:00:46: Und wir sprechen heute über kleine Schritte mit großer Wirkung, mentale Klarheit im Alltag und wie wir einfach mehr Leichtigkeit und Bewusstsein in unser Leben bringen können und das bestenfalls ganz ohne Zwang.
00:01:00: Herzlich willkommen.
00:01:01: Also ich freue mich wirklich sehr, dass Björn Schnur aus Ulm heute bei uns ist.
00:01:05: Hallo Björn.
00:01:06: Hallo.
00:01:07: Vielen Dank.
00:01:07: Ja, schön, dass du da bist.
00:01:08: Danke sehr.
00:01:09: Freu mich auch sehr.
00:01:10: Machen wir mal einen kurzen Abriss erstmal über das, was auch so spannend in deinem Lebenslauf ist.
00:01:15: Du warst zehn Monate lang in Indien und hast damit Yogis zusammengelebt.
00:01:19: Was war da los?
00:01:21: Das war mit Mitte zwanzig.
00:01:22: Viele Leute machen eine Weltreise oder so.
00:01:25: Ich wollte einfach auch mal raus hier und mich hat es total interessiert, Yoga zu lernen, habe bei Zufall einen Kontakt herstellen können.
00:01:34: Nach Indien hatte ich auch ein konkretes Ziel, wo ich hin wollte.
00:01:38: Also da war auch und auch im Nachhinein total glücklich, dass ich es gemacht habe.
00:01:42: Einfach mal was wirklich ganz anderes kennenlernen, vor allem eine ganz andere Art.
00:01:46: zu leben und also auch jetzt zu unserem Thema von heute auch einfach anders zu denken bzw.
00:01:51: ein bisschen anders denken tritt vielleicht nicht ganz sondern sagen wir mal eine andere geistige Haltung zu entwickeln.
00:01:58: Genau darum geht es, das sogenannte Mindset.
00:02:00: Mit welchem bist du denn da hingegangen und wie bist du zurückgekommen?
00:02:04: Ich vermute mal du warst damals auch mit Mitte zwanzig irgendwie auf der grundsätzlichen Suche und ein bisschen overloaded von unserer Gesellschaft und wolltest da irgendwie raus und so geht es ja ganz vielen jeden Tag.
00:02:14: Damit ging es wahrscheinlich los, oder?
00:02:15: Und wie bist du zurückgekommen?
00:02:17: Also mir ging es auf jeden Fall so, dass halt Schule und der ganze Lebensstil von hier, das war einfach irgendwie, hat es einfach irgendwo gedrückt.
00:02:27: Also, dass man einfach nicht so ganz unbeschwert ist und nicht so glücklich, wie man einfach gern wäre.
00:02:34: In Indien habe ich dann das kennengelernt, dass es Menschen gibt, die viel einfacher leben.
00:02:40: Also einfacher auch im Sinne von viel weniger Luxus.
00:02:45: Also, es sind natürlich auch die wirtschaftlichen Verhältnisse, die dahinter stecken, ist klar.
00:02:49: Und die aber in dem einfachen irgendwie glücklicher erscheinen zumindest.
00:02:55: Auf jeden Fall viel lachen.
00:02:57: Viel Freude, auch ausstrahlen, auch verbreiten, also wenn man mit den Menschen mit Yogis vor allem zum tun hat, das ist, steckt total an.
00:03:06: Das einfachere, leichtere, glücklichere sein, das hat mich natürlich auch total angesteckt.
00:03:11: So bin ich auch wieder zurückgekommen.
00:03:13: Es ist aber unsere Lebensumstände hier, kann man schon so sagen, machen es herausfordernd.
00:03:19: glücklich zu sein und glücklich zu bleiben.
00:03:22: Ich wollte
00:03:22: es gerade sagen, in dem Fall wahrscheinlich glücklich zu bleiben, weil du bist wahrscheinlich total happy zurückgekommen.
00:03:26: Und ganz kurz, das ist ja auch ein ganz großes Ding in Indien, diese Happiness, die uns irgendwie, naja, zum größten Teil auch irgendwo fehlt.
00:03:34: Was ist das?
00:03:35: Wie machen die das?
00:03:37: Erzähl mal, wie sind die da drauf, dass die alle so glücklich sind?
00:03:40: Also gerade diese Yogis, die irgendwie, also die größten spirituellen Meister reißen die besten Witze so ungefähr.
00:03:46: Ja, also das habe ich tatsächlich erlebt.
00:03:48: Also ich war ein bisschen überrascht, weil ich immer gedacht habe, Spiritualität muss was total Ernstes sein.
00:03:54: Und das ist aber wirklich so, wenn man mit großen Yogis zusammensitzt, dann wird einfach wirklich viel gelacht.
00:04:00: Die machen zur Not auch blöde Witze, wenn man ein bisschen Starthilfe braucht zum Lachen.
00:04:06: Also das Geheimnis vom Glücklichsein zu entschlüsseln ist schwierig.
00:04:11: Ich weiß nicht, ob das schon jemand geschafft hat auf der Welt.
00:04:14: Aber eines, was ich sagen würde, ist das Glückliche und Leichte, das kennt man einfach von Kindern, vielleicht auch aus der eigenen Kindheit noch.
00:04:23: Ja, also es scheint einfach so zu sein, dass eigentlich unser natürlicher Zustand das Leichte und Glückliche ist und das Freudige und dass vielleicht auch diese Ernsthaftigkeit, mit der wir in unserer Gesellschaft viel leben, dass das eher was Erlerntes ist.
00:04:37: Das heißt uns fehlt es an Humor, den Deutschen ja sowieso, aber uns fehlt es an Humor.
00:04:41: Also Humor ist ein Ausdruckter davon.
00:04:44: Da gibt es diesen Spruch von Oscar Wilde.
00:04:47: Humor ist der letzte Versuch des Menschen zur Objektivität.
00:04:51: Also das heißt Humor ist quasi auch was, wo man auch einfach ein Stück weit aus sich rausgeht, sich von einer selber, von einer anderen Seite her betrachtet und weil man dann vielleicht ein bisschen gelöster ist von sich für einen Moment, kann man dann auch eher mal Sachen, die man gemacht hat, die man vielleicht die nicht optimal waren, aber trotzdem relativieren und irgendwie mit einer größeren Leichtigkeit und vielleicht auch manchmal mit einem Lachen dann
00:05:16: nehmen.
00:05:17: Größere Leichtigkeit, Lachen und so und auch wie die so draus sind, wie du drauf bist, wie man gerne draus sein möchte.
00:05:23: Das hat ja viel mit der inneren Haltung zu tun.
00:05:26: und da sind wir wieder beim Thema Mindset.
00:05:28: Was bedeutet das denn fürs Wohlbefinden und für den Erfolg und das Glücklichsein?
00:05:33: Also Mindset ist eine unglaublich Wichtige Grundlage, man darf immer nicht vergessen, wie kraftvoll unser Geist, unsere mentale Funktion eigentlich ist.
00:05:45: Wir haben immer die Chance, unseren Fokus auf bestimmte Sachen zu lenken.
00:05:50: Also das hat wahrscheinlich, was jeder schon mal gehört, dass die Frage ist, ist das Glas halb leer oder halb voll?
00:05:56: Worauf achte ich eigentlich im Leben?
00:05:59: Achte ich auf das, was alles gelingt oder was mir eben vom Leben auch einfach geschenkt wird?
00:06:05: Also für mich sind das dann fünf wesentliche Punkte.
00:06:08: Die erste Frage ist, wie gesund bin ich, körperlich und mental, emotional und so weiter.
00:06:15: Die zweite Frage ist, was habe ich für Beziehungen, also persönliche Beziehungen, partnerschaftliche Beziehungen, familiäre Beziehungen, geschäftliche Beziehungen.
00:06:25: Dann die Frage nach Wohlstand, wie viel Wohlstand habe ich?
00:06:30: Kann ich mir täglich was zum Essen leisten?
00:06:33: Kann ich meine Reiseziele, die ich habe, erreichen?
00:06:36: Kann ich irgendwo wohnen?
00:06:38: Also ich formuliere es bewusst so, dass man auch wirklich auf die Basics guckt.
00:06:43: Also dass man gar nicht immer gleich nach dem Luxus sucht, sondern einfach mal guckt.
00:06:47: So ein einfaches Leben von hier und heute, das man führt.
00:06:51: Mit was ist man da dabei eigentlich alles beschenkt?
00:06:54: Wohlstand, dann das Thema Karriere, Job, Arbeit.
00:06:58: Und dann natürlich auch das Thema Selbstverwirklichung.
00:07:03: Und dann kann man einfach immer wieder mal darauf achten, wie viel davon steht mir eigentlich zur Verfügung?
00:07:10: und dann sich eben auch die Frage stellen, also ich war ja gerade bei dem Thema den Fokus lenken.
00:07:14: Für was bin ich eigentlich dankbar bei meinen Themen?
00:07:17: Du hast jetzt diese Punkte genannt.
00:07:19: Wie komme ich denn da ganz einfach rein in so eine Dankbarkeit, auch wenn ich nicht alle fünf Punkte irgendwie auf mich zutreffend entdecken kann?
00:07:26: Die fünf Punkte, das ist eine mögliche Liste, die man abarbeiten kann.
00:07:29: Man kann es auch viel kleiner und einfacher machen und einfach mal gucken, gibt es irgendwas ganz Kleines über das ich mich heute schon gefreut habe.
00:07:37: Das kann sein, dass es ein Sonnenstrahl war, den ich irgendwie morgens auf dem Weg zur Arbeit abbekommen habe und wo einfach, wo ich mich kurz gefreut habe.
00:07:45: Es kann sein, dass ich einen schönen kleinen Schmetterling gesehen habe oder eine schöne Blume oder das... einfach auf der Straße jemand mich freundlich angeguckt hat oder freundlich gelächelt hat.
00:07:55: oder es gibt natürlich auch das ich selber jetzt Lust hatte beim bezahlen an der kasse im supermarkt einfach freundlich schaut zu sagen ja also man kann ja auch die dankbarkeit an sich selber richten für das was man gutes tut zum beispiel.
00:08:08: aber dass man einfach mal den fokus darauf lenkt was sind die kleinen sachen im leben an denen man sich erfreut die kleine freude und die dankbarkeit?
00:08:16: das liegt natürlich ganz nah beieinander.
00:08:19: Und wenn man sich einfach zum Beispiel mal über einen Tag vornimmt, ich achte heute mal darauf, was sind eigentlich lauter schöne kleine Sachen, die mir heute passiert sind und versuchst mir zu marken, sodass man am Abend vielleicht kommt man auf drei, vielleicht auf zehn, vielleicht sogar auf zwanzig Kleinigkeiten und sich da dran erinnert und wirklich auch das, also sich da ein bisschen rein sinken lässt, quasi ein bisschen rein vertieft.
00:08:45: Manchmal braucht man ein bisschen Übung, dass man dann einfach wirklich mag, jetzt entsteht dieses Gefühl von Dankbarkeit im Körper und dass man dieses Gefühl von Dankbarkeit im Körper auch sich richtig ausbreiten lässt, dass man auch darauf achtet, wie verändert sich eigentlich mein Körpergrad, habe ich irgendwelche bestimmten Empfindungen oder taucht irgendein Bild bei mir auf, ja, kann ich es vielleicht sogar noch verstärken, wenn ich versuche, mich quasi in diesem Gefühl von Dankbarkeit zu baden, dass das richtig intensiv wird.
00:09:15: Da spielt ja eine ganz große Rolle, dieses Glück auch zuzulassen.
00:09:18: Also man muss quasi auch das zulassen und dann achtsam damit umgehen und sagen, ah ja, diese schönen kleinen Sachen die habe ich erlebt und das vor allem auch zulassen.
00:09:25: Da spielt ja viel die sogenannte Macht der Gewohnheit spielt da rein, dass man das schnell wieder vergisst.
00:09:30: Wie schaffe ich das, dass ich mir das angewöhne, dass ich wirklich jeden Tag mindestens ein schönes Ding sehe und das auch wirklich zulasse und in mir wirken lasse, wie du so schön gesagt hast.
00:09:39: Wie mache ich das?
00:09:40: Also eine ganz einfache Methode ist sich ein kleines Büchlein zu besorgen.
00:09:44: und das aufzuschreiben und sich es einfach wirklich zur Gewohnheit machen, das Büchlein zum Beispiel aufs Nachkästchen zu legen, sodass man es abends vorm Einschlafen.
00:09:54: Man muss da auch nicht immer drinnen blättern oder schreiben, sondern aber dass es halt da ist.
00:09:59: Also man schläft quasi dann ein, mit dem stimmt es gab Sachen in meinem Leben, für die ich dankbar sein kann.
00:10:05: Man wacht morgens mit dem auf, sagt zum Beispiel auch einfach zu sich und zum Leben, danke für den neuen Tag.
00:10:12: Wenn man gerade mit dem Bücheln gar nicht irgendwie schreiben möchte und so weiter, das reicht es einfach mal, einen Moment anzugucken, um sich daran zu erinnern.
00:10:20: Also am besten ist, wenn man es schafft, sich das so anzugewöhnen, wie z.B.
00:10:25: Zähne putzen oder die einfachen Routinen des Tages, da muss man sich einfach ein bisschen Zeit geben.
00:10:32: Also es gibt verschiedene Zeiträume, die typischerweise genannt werden.
00:10:35: Die einreden immer von einundzwanzig Tage, um eine Gewohnheit zu ändern.
00:10:40: Ich würde das mit der Dankbarkeit jetzt eher sagen im Bereich von drei bis sechs Monate.
00:10:45: Ja, es muss ja nicht jeden Tag sein.
00:10:47: Also, du hast vorhin ja das auch angesprochen mit diesem Thema Zwang und Druck.
00:10:53: Und eins, was uns von unserem natürlichen Zustand und von diesem einfachen kindlichen sich am Leben freuen abhängt, ist ja genau der Druck, den wir uns selber machen.
00:11:04: Also, dass man quasi versucht auch nicht das zu machen, dass man dann sagt, oh, ich muss jetzt dankbar sein.
00:11:10: Also wenn ich mir quasi selber versuche, dann die Dankbarkeit aufzuzwingen, funktioniert es ja noch schlechter.
00:11:16: Sondern es ist wirklich, dass man mal auf das achtet, bei was bin ich eigentlich ganz natürlich dankbar.
00:11:22: Und da findet jeder irgendwas.
00:11:24: Manchmal muss man ein bisschen suchen, sich Zeit lassen, sich selber auch liebevoll und nachsichtig begegnen.
00:11:31: Das heißt also eigentlich... ist es ganz einfach, diese Einfachheit darin, die hast du wahrscheinlich auch in Indien erlebt.
00:11:37: Das heißt, also runtergebrochen, durch Dankbarkeit üben, kann ich Glück empfinden, werde ich dann, wenn ich eine Routine reinkriege, die entspannt bleibt und wo ich auch loslassen kann und das zulassen kann, werde ich tatsächlich auf Dauer glücklicher, oder?
00:11:54: Weil ich quasi mit, also ich tricks meinen Hirn ja nicht aus, sondern das ist ja wie eine Übung, wie Muskelübungen, trainiere ich quasi meinen Geist, indem ich mehr dankbar bin und dadurch glücklicher werde.
00:12:05: Das ist ja quasi das Einfachste auf der Welt eigentlich.
00:12:09: Genau, es ist quasi so einfach.
00:12:12: Es gibt ja manchmal diese Sachen, die so einfach sind, dass man sich denkt, ja, aber das ist doch eigentlich eh klar.
00:12:18: Wir reden von sowas Einfachem gerade.
00:12:21: Ich habe ja gerade vorhin gesagt, Gewohnheiten sind ganz entscheidend dabei.
00:12:25: Und dass wir jetzt zum Beispiel in einem Modusleben, wo wir nicht dankbar sind und in einer einfachen Freude über das Leben, das haben wir uns auch angewöhnt.
00:12:34: Das haben wir uns über lange Zeiträume angewöhnt.
00:12:37: Und das, was wir uns angewöhnt haben, das läuft natürlich automatisch immer weiter.
00:12:41: Da fällt mir der Spruch ein, jeder ist seines eigenen Glückes schmied, dass man wirklich auch selber verantwortlich ist.
00:12:46: Das muss man wahrscheinlich auch erstmal annehmen.
00:12:48: Oder weil viele schieben ja die Ursache ihres Unglücks und ihres Stresses an den ganzen Tag lang immer auf andere Leute.
00:12:54: Wie kann man das schaffen, das einfach zuzulassen, dass man auch selber verantwortlich ist?
00:12:59: Ja.
00:13:00: Also die Dankbarkeit, das kann niemand anders für einen machen.
00:13:04: könnte jetzt jemand anders zu einem total nett sein und liebevoll und so weiter.
00:13:10: Und dann ist es aber trotzdem so, mir bleibt immer die Entscheidung freue ich mich jetzt darüber über das Geschenk, das mir gemacht wird.
00:13:18: Oder tue ich es nicht.
00:13:20: Also ich habe das auch schon erlebt, dass ich habe jemanden Geschenk gemacht, derjenige hat sich gar nicht gefreut oder ich habe selber einen Geschenk bekommen und ich konnte mich gerade auch nicht freuen.
00:13:28: Das heißt quasi die Eigenverantwortung, die wir haben, kann man an dem Thema Dankbarkeit ganz deutlich zeigen.
00:13:35: Und das ist aber auch gar nicht schlimm, wenn es mal nicht klappt.
00:13:37: Überhaupt nicht schlimm, dran
00:13:38: bleiben einfach.
00:13:39: Genau, also wie gesagt, wir wollen eine neue Gewohnheit etablieren.
00:13:43: Wir nehmen uns dafür eine längere Zeitraumzeit.
00:13:46: Oft ist es so, dann denken wir sich, ja, ich möchte jetzt irgendwas in meinem Leben verbessern.
00:13:50: Ich meld mich im Fitnessstudio an oder mach was es ich und dann ist mir die ersten zwei Wochen total enthousiastisch und dann schläft sie wieder ein.
00:13:57: Deswegen wäre jetzt meine Empfehlung zum Beispiel das mit diesem Büchlein oder also könnte auch was anderes sein, aber ein kleines Heftchen.
00:14:04: ist nicht teuer.
00:14:06: Und wenn es dann einfach immer da liegt und man einfach immer wieder in das Heftchen reinschreibt, heute habe ich einen schönen Schmetterling gesehen, dafür bin ich dankbar.
00:14:14: Wie gesagt, eine Empfehlung ist es immer wieder diese fünf Themengebiete.
00:14:19: Gesundheit, Beziehungen, Wohlstand, Karriere und Selbstverwirklichung.
00:14:25: Dass man da einfach immer wieder guckt, ich weiß es von mir selber, dass schnell diese Hürde entsteht von, ja, aber ich bin ja nicht Perfekt gesund weil ich was es sich heuschnupfen habe oder halt also weil ich weil irgendein der schu irgendwo drückt.
00:14:42: Und wenn ich aber den fokus ein bisschen veränder dann stelle ich fest Es gibt eigentlich unglaublich viele punkte an denen nicht total gesund bin.
00:14:50: also ich meine jetzt nicht nur mich speziell sondern das Das geht mit meisten menschen so dass man eigentlich überwiegend gesund ist.
00:14:57: Berichtet mal den Fokus erst mal darauf, was eigentlich alles funktioniert.
00:15:02: Es kann seines eine Gelenk tut weh, aber dafür tun die ganzen restlichen Gelenke zum Beispiel nicht weh.
00:15:08: Komischerweise ist unser Fokus aber immer auf dem einen Gelenk, das weh tut, anstatt irgendwie zu sagen, ah, okay, aber die ganzen anderen Gelenke funktionieren.
00:15:16: Danke dafür.
00:15:18: Wir machen mal kurz eine Zusammenfassung.
00:15:20: Das heißt also, damit wir ganz leicht, ganz einfach glücklicher werden, kaufen wir unseren besten erst mal ein kleines Heft oder haben vielleicht ein Zettel irgendwo rumliegen und ein Stift und schreiben da einfach jeden Tag ein paar Punkte auf, die uns heute Freude bereitet haben.
00:15:33: Lassen das auch zu, spüren durch diese Dankbarkeit das Glück in unserem Körper und bauen so Stück für Stück irgendwann eine Routine auf und irgendwann kann man damit tatsächlich einfach glücklicher werden.
00:15:44: Das ist ja ein super cooler Leitfaden, was du auch noch macht es nicht nur mindset und geistige Gesundheit durch gerade deine Erfahrungen in Indien spielen bei den Rollen, sondern du verbindest das ja auch.
00:15:57: Wir haben es anfangs gesagt, du bist auch Physiotherapeut mit dem konkret körperlichen.
00:16:02: Das spielt ja auch eine große Rolle.
00:16:04: Also die innere Haltung sollte sich oder könnte sich einem äußeren auch spiegeln und andersrum.
00:16:09: Also wenn ich zum Beispiel irgendwie eine körperlich gute Haltung habe, geht es mir auch automatisch besser.
00:16:13: Es ist ein anderes Thema, aber vielleicht dazu auch noch gerne ein Satz.
00:16:16: Ja.
00:16:16: Also es ist natürlich immer so, damit diese ganzen Stressmanagement-Techniken funktionieren.
00:16:21: Also Dankbarkeit ist aus dem Stressmanagement eine Technik.
00:16:25: Damit Stressmanagement funktioniert, braucht man auch körperliche Grundlagen.
00:16:30: Wenn man zum Beispiel total zusammengekrümmt auf seinem Bürostuhl sitzt, kann das Zwerchfell einfach beim Atmen nicht sich frei bewegen.
00:16:38: Und das schränkt einen total ein, also auch von dem her, wie man sich fühlt.
00:16:41: Deswegen ist das ein total wichtiges Thema.
00:16:44: Wie lernt man eigentlich, zum Beispiel die Gelenke im Alltag richtig auszurichten oder sich dann auch eben in den Alltagsbewegungen, gerade wenn man sich bücken und beugen muss oder wenn man was heben und tragen muss und so weiter, dass man das einfach mal lernt, wie man das richtig macht.
00:16:59: Das ist für mich als Physiotherapeut auch das Thema, das ich schon seit vielen Jahren behandle und wo ich auch dran bin, das auszuarbeiten, so dass das Menschen am Ende auch erreichen kann, zum Beispiel auch in der Schule oder auch am Arbeitsplatz, also dass da auch die Hürden gesenkt werden, dass man dann nicht immer extra noch nach der Arbeit ins Fitnessstudio rennen muss oder so, sondern dass es vielleicht eher durch die kleinen Sachen im Alltag die Lebensqualität gesteigert werden
00:17:30: kann.
00:17:31: Also Work-Live-Balance, alle umfassen quasi.
00:17:33: Das ist ja eine sehr ganzheitliche Sicht bei dir.
00:17:36: Und in Verbindung auch von westlichen und fernöstlichen Strategien und Weisheiten finde ich total spannend.
00:17:44: Wenn man jetzt mehr von dir wissen will, wenn man dich vielleicht sogar kennenlernen will, wo erreicht man dich?
00:17:49: Wie findet man dich?
00:17:50: Du hast sicherlich eine Website.
00:17:51: Genau, meine Website ist www.gesundheitskompetenz-block.de.
00:17:57: Also Block wieder, Internetblock nicht wieder.
00:18:00: Papierblock.
00:18:02: Oder der Steinblock.
00:18:03: Okay, schön.
00:18:03: Super.
00:18:04: Björn Schnur aus Ulm.
00:18:05: Du bist Physiotherapeut, Yoga-Lehrer, Sozialarbeit, hast du auch studiert und dann bist du auch noch Live-Coach.
00:18:10: mittler langjährigen Erfahrung in der körperlichen und mentalen Gesundheitsförderung ist wirklich ein ganz allumfassendes Brett.
00:18:18: Wir könnten wahrscheinlich noch stundenlang darüber reden.
00:18:21: Wenn wir das jetzt runterbrechen und zum Abschluss unseren Hörer noch ein Tipp geben wollen, haben wir jetzt schon ganz viele gemacht mit dem Blog mit Dankbarkeit.
00:18:28: Aber was ist noch viel einfacher so jetzt sofort, wer jetzt zuhört, um ein Stück weit vielleicht in die Glücklichkeit reinzukommen und die Dankbarkeit?
00:18:35: Mein Tipp ist der einfach mal tief durchatmen.
00:18:39: Und beim Durchatmen immer dran denken, beim Einatmen uns aufladen, mit Leben, mit Sauerstoff und mit allem, was wir erreichen möchten und beim Ausatmen nicht nur die Luft, die wir nicht mehr brauchen, ausatmen, sondern einfach auch alles gehen lassen können, was wir nicht
00:18:59: mehr brauchen.
00:19:00: Sehr schön, vielen Dank, Björn Schnur.
00:19:02: Sehr gerne, vielen Dank auch.
00:19:04: Ich bin Paolo Percocco, danke fürs Zuhören, bis zum nächsten Mal.
00:19:07: und jetzt atmen wir alle tief ein und
00:19:12: aus.