Schwabenreporter

Transkript

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00:00:02: Wer wird neuer Oberbürgermeister in Ehingen?

00:00:05: Am elften Oktober habt ihr die Wahl.

00:00:07: Sechs Kandidaten wollen ins Rathaus, aber wer sind die Menschen dahinter?

00:00:12: Was wollen sie in eurer Stadt verändern und warum solltet ihr gerade ihnen eure Stimme geben?

00:00:17: Damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt lassen wie die Kandidat bei Dona Drive M zu Wort kommen?

00:00:22: den Anfang macht Martin Krämer.

00:00:24: er ist aktuell Bürgermeiste in Obermarchtal und möchte jetzt Oberbürgermeister von Ehinge werden.

00:00:31: uns zugekommen, um sich euch vorzustellen.

00:00:34: Was hat er mit irgendeinem vor?

00:00:35: Welche Probleme will er als erstes angehen und warum ist der Meinung, dass er der Richtige für den Job

00:00:40: ist?".

00:00:41: Das hat ihn Dono-Dreif M-Programm-Chef Marco Worms gefragt.

00:00:44: – hier ist das Interview!

00:00:54: Wie geht's Ihnen, wie läuft es?

00:00:57: Ja krass!

00:00:58: Also elf Wochen bin ich jetzt schon im Wahlkampf auf meiner Zuhör-Tour in den Teilorten Stadtteilen.

00:01:04: In der Kernstadt unterwegs steht jeden Samstag von sieben bis dreizehn auf dem Wochenmarkt.

00:01:09: also eine enorm bereichernde Erfahrung kann man einfach sagen.

00:01:13: das macht riesig Spaß.

00:01:15: Und ja, noch drei Wochen Vollgas.

00:01:17: Die Besonderheit ist ja das es so viele Teilorte hat.

00:01:20: Ich bin dieser Tage mal durch Ehingen gefahren und dachte mir Mensch, das gehört auch zu Ehingen.

00:01:26: Das gehört ja auch noch zu Ehigen.

00:01:28: Es ist natürlich auch für ihre zukünftige Arbeit wenn's klappt auch herausfordernd alle diese Teilorte dann mit einzubinden in Ihre Entscheidungen.

00:01:36: Das ist richtig.

00:01:37: Aber die Stärkeegens liegt in seiner Vielfalt, in den Teilorten, in der Kernstadt und in den Stadtteilen.

00:01:44: Sieben Teilorte gibt es an der Zahl.

00:01:46: Und das ist einfach des Herzengens.

00:01:49: Jeder Ort hat seine eigene Identität, seine eigenen Stärke.

00:01:52: Und ja, das Ziel ist es, einfach alle mitzunehmen.

00:01:56: Was ist denn Ihre Zielstellung?

00:01:58: Wie machen sie denn?

00:01:58: Wir bauen sie ihren Wahlkampf auf!

00:02:00: Also ich habe schon gehört, sie sind sehr viel unterwegs.

00:02:02: Ich folge ihnen in den sozialen Netzwerken, sehe das also so ein bisschen... Sie sind auf sehr vielen Veranstaltungen, sie stehen ganz oft schon morgens irgendwo und sagen hey redet mit mir.

00:02:13: Zuhör-Tour nennen Sie das glaube ich?

00:02:16: Richtig genau zuher Tour in den Stadtteilen in den Teilorten.

00:02:20: Ich möchte mit den Leuten ins Gespräch kommen möchte wissen was läuft gut was es kann verbessert werden Und ich habe jetzt seit elf Wochen alle Themen gesammelt und viele Themen in mein Wahlprogramm mit aufgenommen, was sie jetzt gerade auch in den Händen halten.

00:02:36: Ich

00:02:36: blätter mal ein bisschen rum und da sieht man es noch einmal mit den ganzen Teilorten.

00:02:40: Was haben Ihnen denn die Bürger so mitgegeben?

00:02:42: Was waren Ihre eigenen Ideen?

00:02:44: Was sind so die Kernthemen, die Sie sagen das wäre in den nächsten acht Jahren wichtig für Ehungen.

00:02:50: Also es gibt viele Themen, die fassiert werden müssen.

00:02:54: Zum Beispiel bezahlbares Wohnen- und Stadtentwicklung.

00:02:58: Da möchte ich gerne einen Arbeitskreis Wohnen ins Leben rufen, möchte eine städtische Wohnungsbaugesellschaft gründen seit der Stadt um dort langfristig für mehr Tempo zu sorgen.

00:03:09: dann können wir weitermachen.

00:03:10: die Bildungseinrichtungen müssen gut aufgestellt sein, bezahlbare frühkündliche Bildung.

00:03:16: Da habe ich das Thema wir könnten Tagesmütter einstellen und Räumlichkeiten zur Verfügung stellen und damit dann auch die Eltern entlasten.

00:03:25: mit plus minus zweieinhalb Euro im Monat.

00:03:27: Das ist schon mal ein Wort und das wären zum Beispiel zwei Themen von vielen.

00:03:31: Das sind dann also auch die Themen, die in dieser Zuhör-Tour an sie herangetragen worden ist.

00:03:36: Wie war das denn?

00:03:36: Sind die Leute zu ihnen gekommen?

00:03:38: Also jetzt machen Sie mal oder wie haben die das

00:03:41: aufgenommen?".

00:03:43: Nein, gar nicht.

00:03:44: Es war so... Ich stehe ja wie gesagt seit elf Wochen auf dem Marktplatz und ganz am Anfang war es eher so oberflächlich nach der Motto, wie tickt er denn überhaupt?

00:03:53: Und jetzt tatsächlich geht's in die Tiefe der Themen.

00:03:56: zum Beispiel ein Thema ist die hausärztliche Versorgung.

00:03:59: wenn ich mal ein paar Zahlen nennen darf Ehingen hat eighty-fünf Prozent Versorgungsgrad und hundert ist ja der Richtwert und es gibt achtundzwanzig Ärztinnen und Ärzte aktuell in Ehingem.

00:04:10: Jetzt einmal eine Schätzfrage, wieviel wären denn davon?

00:04:13: über sechzig?

00:04:14: Vielleicht zehn oder so.

00:04:15: Zehn hervorragend!

00:04:17: Genau zehn tatsächlich.

00:04:19: Warum habe ich sie nicht gefragt?

00:04:21: Super.

00:04:22: Also zehn sind über sechszig und acht sind zwischen fünfzig und neunundfünfzig.

00:04:27: Heißt, achtzehn von achtundzwanzig fallen mittelfristig weg und da muss was getan werden.

00:04:32: Seitens der Stadt auch wenn das kein Thema der Stadt ist bzw.

00:04:36: formal die Stadt dort nicht zuständig ist.

00:04:39: Da muss etwas passieren!

00:04:39: Die Stadt muss Angebote schaffen um einfach dort Ärzte zu halten und das hat natürlich dann auch Strahlkraft nach außen.

00:04:46: Was sind sonst so die Themen die Ihnen persönlich ganz am Herzen liegen?

00:04:51: Also Vereine, das ist ein Thema.

00:04:53: Das Ehrenamt muss mit Respekt behandelt werden und verlässliche Unterstützung bekommen.

00:04:59: Sie sind einfach die Seele ehingens.

00:05:01: Es wird einen zentralen Ansprechpartner mit mehr geben für alle Vereine Um die Belange der Vereine dann auch abzubilden Und auch in Krisenzeiten Mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

00:05:11: Da möchte ich den Verein auch unter die Arme greifen.

00:05:13: Das wäre auch ein Thema

00:05:15: Und mit ihnen wird er ja ein relativ junger Oberbürgermeister.

00:05:17: Diszepte übernehmen, Familienvater selber Kinder...

00:05:22: Familienväter eine Tochter die ist gerade sechzehn Grad in den USA unterwegs und Jungen Ja vielen Dank!

00:05:28: Da fähn so aus!

00:05:30: Also das ist natürlich, glaube ich auch den meisten Menschen noch mal wichtig zu wissen.

00:05:34: Wer ist denn dann der Mensch, der quasi unserer Stadt vorsteht und ist es auch ein Leistungsfähiger?

00:05:39: Ich glaube mit neunundvierzig kann man das auf jeden Fall sagen.

00:05:42: Also vor allem hat man dort viel Erfahrung sammeln dürfen.

00:05:45: Ja!

00:05:45: Ich bin ja jetzt seit über acht eineinhalb Jahren Bürgermeister und es geht von A bis Z aktuell alles über meinen Schreibtisch und ich weiß was geht, was nicht geht... wie die Spielräume dort auch sind und als langjähriger Bürgermeister, Kreisrat, Stiftungsrat, Dozent und ehemaliger Bankaufmannstich für eine solide Finanzpolitik.

00:06:04: Eine offene Kommunikation sowie für Verwaltung und Gestaltung mit einer großen Portion Lebens-und Praxiserfahrung.

00:06:11: Das ist ja so die Herausforderung für Sie als zukünftige Oberbürgermeisters.

00:06:15: Sie müssen das alles ja auch finanzieren können.

00:06:17: Darften Sie denn schon mal in die Bücher reingucken, ist da noch Geld da?

00:06:20: Natürlich

00:06:20: habe ich mir den Haushaltsplan angeschaut.

00:06:22: Definitiv!

00:06:23: Der Haushalt hat dieses Jahr keinen rechtskonformen Haushalt in Ehingen.

00:06:27: Da ist er aber nicht alleine.

00:06:29: Zweiundfünfzig von vierundfünftig Kommunen haben aktuell kein rechtskonformen Haushalt.

00:06:33: Nichtsdestotrotz ist Ehingesolvent gut aufgestellt und wenn man sich den Haushalt die nächsten Jahre anschaut zwischen siebenundzwanzig und neunundzwannzig... Werden noch mal sieben Millionen Minus gemacht und Ende neunundzwanzig, wenn alles so prognostiziert eintrifft wie im Haushaltsplan angedacht.

00:06:48: Dann liegt Ehingen immer noch sehr gut da weil sie noch seventy-fünf Millionen auf der hohen Kante haben.

00:06:53: Ich

00:06:53: glaube Sie haben doch eine Art Herzensprojekt was Ihnen ein bisschen unter Nägeln brennt.

00:06:58: Nehmen wir an Sie sind ja durch Ihre Tour jetzt durch alle Stadtteile.

00:07:01: Haben Sie dann auch so ein paar Dinge gesehen wo Sie gesagt haben?

00:07:04: Da müssen wir das machen.

00:07:05: Ja, definitiv!

00:07:06: Auf dem Stand auf dem Wochenmarkt und meiner Zuhör-Tour war immer wieder das Thema Barrierefreiheit gerade in der Innenstadt mit dem Kopfsteinpflaster.

00:07:14: Das stellt Seniorinnen oder Menschen mit Behinderung vor großen Herausforderungen.

00:07:19: Diese Woche war zum Beispiel... die lokale Agenda unterwegs und hat eingeladen dort einen Rundgang mitzumachen.

00:07:25: Das habe ich gemacht, um mir da selber ein Bild davon zu machen.

00:07:29: Und das stimmt tatsächlich!

00:07:31: Deshalb möchte ich ein durchgängiges barrierefreies Wegeband schaffen.

00:07:35: Es soll wichtige Ziele in der Innenstadt miteinander verbinden.

00:07:38: Wichtig für mich hier ist, dass für mehr Tempo gesorgt wird – es war schon im Stadtentwicklungskonzept – und hier muss gehandelt werden und vor allem konsequent umgesetzt

00:07:48: werden.".

00:07:49: Wir wollen ja, dass die Menschen durch die Innenstadt gehen.

00:07:50: Und wenn du merkst es geht halt nicht mehr so mit dem Kopf-Stadtpflaster und einem Rollator oder sowas dann muss man was dagegen tun finde ich gut gute Ansatz.

00:07:58: gibt's denn noch etwas wo sie sagen das ist ganz wichtig.

00:08:01: das steht auf meiner Agenda ziemlich weit oben.

00:08:03: also sind alle Themen die ziemlich weit oben stehen.

00:08:06: unter anderem ist auch die Innen Stadt und Marktplatz Belebung ein Thema.

00:08:11: Die Stadt braucht ein starkes Zentrum.

00:08:14: Innenstadt braucht neue Impulse.

00:08:16: Leerstände dürfen kein Dauerzustand sein, man muss mit dem GHF.

00:08:20: dort auch zusammenarbeiten.

00:08:22: Darüber hinaus muss ein Fördergelder auch gut und sinnvoll nutzen, zum Beispiel das Sofortprogramm Einzelhandel- und Innenstadt Baden-Württemberg.

00:08:30: Das gibt es jetzt seit fünf Jahren und da geht's um die Stärkung des Handels der Gastronomie, des Stadtmarketinges Und da gehts um ziehgerichtete Gestaltung und Vermarktung der Stadt.

00:08:40: Es gibt ja noch einen tollen Impulsgeber, der sitzt ihn hier fast gegenüber.

00:08:45: Einmal im Jahr kommen wir!

00:08:47: zu euch nach Ehingen.

00:08:48: Jetzt versuche ich sie mal festzunageln, wenn Sie zukünftige Oberbürgermeister sind!

00:08:53: Können wir uns denn darauf verlassen, dass es auch weiterhin eine tolle kooperative Zusammenarbeit zwischen Donau-Dreifem und der Stadt Ehinge mit dem Marktplatz oben ergibt?

00:09:00: Aber

00:09:01: sowas von... Also herzlich gerne und vielleicht können wir das Ganze die Kooperation etwas ausweiten.

00:09:06: Das

00:09:06: wäre ganz toll.

00:09:07: Ideen dafür haben wir.

00:09:08: Vielen Dank, dass wir heute Zeit hatten.

00:09:10: Viel Erfolg für Sie, vielen Dank, da Sie da

00:09:11: waren.

00:09:12: Vielen dank für die Einladung.

00:09:14: Das war Martin Krämer, einer von sechs Kandidaten bei der OB-Wahl in Ehingen im Gespräch mit Donau-Dreifem-Programm-Chef Marco Worms.

00:09:21: Auch die anderen Kandidat haben die Möglichkeit sich bei uns vorzustellen damit ihr am elften Oktober wisst wem ihr eure Stimme geben wollt.

00:09:30: Alle Infos zu allen Bewerbern findet ihr auf donaudreifm.de.

00:09:33: Ich bin Paolo Percocco.

00:09:34: vielen Dank fürs Zuhören bis zum nächsten

00:09:39: Mal!