Schwabenreporter

Hollywood an der Donau? So entstand das erste Internationale Filmfestival UIm!

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Vom 7. bis 10. Oktober 2026 wird Ulm zur Filmstadt! Im Cocomo Club steigt das erste Internationale Filmfestival Ulm. Gezeigt werden Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus aller Welt. Los geht's mit der preisgekrönten spanisch-deutschen Produktion „Strange River“, die teilweise direkt in Ulm gedreht wurde.

Und wie kommt Ulm eigentlich zu einem eigenen Filmfestival? Die Idee stammt von der jungen Filmemacherin Shaam Joli, die das Projekt im Internationalen Ausschuss der Stadt Ulm angestoßen hat. Gemeinsam mit der Film Commission Region Ulm und weiteren Partnern wurde daraus ein viertägiges Festival.

Warum Hollywood beinahe in Ulm gedreht hätte

Im Gespräch mit DONAU 3 FM Moderator Paolo Percoco erzählt Sybille Gänßlen-Zeit, Leiterin der Film Commission Region Ulm, von ihrer Arbeit hinter den Kulissen. Und da gibt es einiges zu erzählen! Zum Beispiel von einer außergewöhnlichen Anfrage für eine Hollywood-Produktion, die beinahe in Ulm gedreht worden wäre.

Außerdem geht es darum, warum Filme nicht nur Kultur, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sind, weshalb junge Filmemacher in der Region bessere Perspektiven bekommen sollen und warum es aus Sybilles Sicht gar nicht genug Filmfestivals geben kann.

Ulm soll wieder zur Filmstadt werden

Dass Ulm eine echte Filmgeschichte hat, zeigt schon die legendäre Hochschule für Gestaltung, an der unter anderem Alexander Kluge und Edgar Reitz den Neuen Deutschen Film prägten. Und auch der Cocomo Club war früher ein Kino: die Kammerlichtspiele.

Jetzt soll das neue Festival frischen Schwung in die Ulmer Filmszene bringen. Und eine Fortsetzung ist bereits geplant: Im Frühjahr 2027 soll das zweite Internationale Filmfestival Ulm stattfinden.


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