Schwabenreporter

2G und 2G+ in Bayern: Werden Theater anders behandelt als Restaurants?

2G und 2G+ in Bayern: Werden Theater anders behandelt als Restaurants?

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verzichtet auf schärfere Corona-Regeln in der Gastronomie in Bayern. Das sorgt jetzt für Unmut, auch bei uns in Schwaben.

Denn während in Bayern in Restaurants jetzt weiterhin 2G gilt, heißt es für Theater und Kinos weiterhin 2G-Plus. Warum werden also Theater anders behandelt als Restaurants? Sitzen die Leute da irgendwie anders? Theater gelten ja eigentlich auch nicht als Infektionsherd. Für Heinz Koch vom Theater Neu-Ulm ist das jedenfalls unverständlich… wir haben mit ihm gesprochen.

2G+ Regel: Chaos in Baden-Württemberg

Die mehrfach geänderte 2G+ Regel sorgt für Chaos in Baden-Württemberg.

Erst kam 2G+ für alle, am selben Tag wurde in Baden-Württemberg die Ausnahme für Geboosterte beschlossen, dann kamen über Nacht weitere Ausnahmen.  Für Markus Staib von der Bäckerei Staib hat das zu Chaos in seinen Cafés gesorgt. Und da war er sicher nicht allein.

Spahns‘ Impf-Turbo zündet nicht: Ärzte haben genug!

Bundesgesundheitsminister Spahn hat den Impf-Turbo angekündigt, jetzt fehlt es aber schon wieder an Impfstoff. Also wird rationiert. Übrig bleibt ein Chaos in den Arztpraxen. So auch bei Achim Behr, Facharzt aus Blaustein.

In der Kreisärzteschaft des Alb-Donau-Kreises sind ca. 630 Ärzt/-innen vertreten. Achim Behr, Facharzt für Allgemeinmedizin in Blaustein, ist einer davon. Und er hat die Nase gestrichen voll!

Zuerst wurde der Corona-Impfstoff von Biontech rationiert, dann plötzlich auch noch der von Moderna. Nach der scharfen Kritik des Deutschen Hausärzteverbands legt er jetzt nach: Behr wirft Gesundheitsminister Spahn eine "unglaubliche planerische Fehlleistung" vor. Diese würde bei den Ärzten zu einer "unglaublich anstrengenden und frustrierenden Mehrbelastung" führen.

Der Hausarzt verbindet sein hochemotionales Schreiben mit einer Bitte: "Lassen Sie Ihren verständlichen Frust und Ärger bitte nicht an unserem Team aus!"

Kinder-Impfangebot: Ulmer Eltern fordern zügige Vorbereitung

Ulmer Eltern haben stellvertretend für viele Familien im Land einen Offenen Brief an Gesundheitsminister Lucha geschrieben.

Die Ulmer Eltern fordern Lucha auf sofortige Vorbereitungen für ein Kinder-Impfangebot zu treffen. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA will voraussichtlich schon nächste Woche über die Zulassung des Corona-Impfstoffes von Biontech-Pfizer für Kinder ab fünf Jahren entscheiden. Die Eltern fordern deshalb ein konkretes Kinder-Impfangebot über die Weihnachtsferien. Und das müsse man sofort vorbereiten. Man dürfe jetzt nicht ungenutzt Zeit verstreichen lassen.

Den Offenen Brief finden Sie auf http://www.donau3fm.de

Impfkampagne: Rivoir kritisiert Lucha - Brandbrief an Gesundheitsamt

Die Impfkamagne im Land stockt mal wieder. Für den Ulmer Landtagsabgeordneten und SPD Stadtrat Martin Rivoir ist das ein Skandal.

Die großen Impfzentren sind geschlossen. Die Arztpraxen sind seither dran. Die Zahlen steigen aber wieder. Also wird wieder verstärkt mobil gegen Corona geimpft. So will es die Impfkampagne des Landes Baden-Württemberg.

Aber es klappt mal wieder nicht so ganz: Die Schlangen vor den mobilen Impf-Stores sind vielerorts so lang, dass man teils stundenlang anstehen muss. Wer Pech hat, geht am Ende sogar ganz leer aus. So geschehen erst am Wochenende beim mobilen Impfteam im Ulmer Blautal Center.

Für den Ulmer Landtagsabgeordneten und SPD Stadtrat Martin Rivoir ist das ein Skandal. Er hat einen Brandbrief an Gesundheitsminister Manne Lucha geschrieben. Er kritisiert aber nicht nur einfach. Er hat auch einen konkreten Vorschlag zur Verbesserung der Situation für seinen Wirkungskreis Ulm: Nicht nur im Blautal Center, sondern breit in der Innenstadt sollten mobile Impfteams leerstehende Geschäftsräume beziehen und impfen, impfen, impfen! Dazu fordert Rivoir mehr Personal, um auch längere Öffnungszeiten zu ermöglichen.

Den Brief zum Nachlesen finden Sie auf https://www.donau3fm.de - eine Antwort aus dem Landesministerium steht noch aus.

"Wetten, dass..?" Jubiläum: Interview mit Thomas Gottschalk

Skurrile Wettideen, große Maschinen, clevere Kinder und viele Stars auf der berühmten Couch: Thomas Gottschalk präsentiert am Samstag, 6. November 2021, 20.15 Uhr, im ZDF live aus der Messehalle in Nürnberg mit "Wetten, dass..?" das TV-Highlight des Jahres. Wir haben vorab mit ihm gesprochen.

Ulmer Münster: neue Chororgel fertig - Einweihung am 1. Advent

Das Ulmer Münster hat eine neue Chororgel bekommen. Jetzt ist sie fertiggestellt.

Am 1. Advent wird die neue Chororgel des Ulmer Münsters eingeweiht. Fertiggestellt ist sie bereits und auch einwandfrei an die Ulmer Münstergemeinde übergeben worden. Das mächtige Instrument fügt sich elegant und modern in den Chorraum des historischen Kirchengebäudes.

In einer Rekordzeit von nur drei Jahren wurde die neue Chororgel entworfen und gebaut. Münsterkantor Friedemann Johannes Wieland hat das Projekt federführend begleitet. Die Kosten liegen bei 632.000 Euro. Zur Re-Finanzierung kann man Klang-Pate werden - und sich hier einfach "seine Pfeife" aussuchen: http://www.meine-pfeife.de

Wild und weiblich: 43. Biberacher Filmfestspiele kommen!

Stars, Sternchen und Streaming: Die 43. Biberacher Filmfestspiele kommen! Sie finden vom 2. bis zum 7. November im Traumpalast Kino in Biberach statt.

Die 43. Biberacher Filmfestspiele werden die Premiere für die neue Intendantin Nathalie Arnegger sein und das erste Biberacher Filmfest nach der Ära Kutter. Auch erstmals wird es eine begleitende Film-On-Demand-Plattform namens „BFFS plus!“ geben. Mit ihr kommen neun Filme zum Streamen zu Ihnen nach Hause. Ein weiteres Highlight, so die neue Intendantin, ist das „Sisters Wild Cinema“: Eine internationale Frauen-Kurzfilmreihe. Aber nicht nur "Sisters Wild Cinema" wird als Programmpunkt weiblich. Arnegger legt den Fokus insgesamt stärker auf Frauen.

Marianne Sägebrecht wird Ehrenpreis verliehen

Einer starken Frau, der bekannten Schauspielerin Marianne Sägebrecht, wird demnach auch der Ehrenpreis der Biberacher Filmfestspiele verliehen. Im Wettbewerb kämpfen sieben Filme um den Hauptpreis, den Goldenen Biber. Sechs Spielfilm-Debüts werden laufen, elf mittellange Spielfilme, neun Dokumentationen und vier Kurzfilm-Blöcke.

Viele Neuheiten

Auch Weltpremieren sind zu sehen, gleich zehn an der Zahl. Dazu wird es eine Veranstaltung für Kinder in Zusammenarbeit mit dem Dok.Festival München geben. Und sicher noch viele andere Neuheiten – und natürlich auch altbewährtes. Lassen Sie sich also überraschen – vom 2. bis zum 7. November bei den 43. Biberacher Filmfestspielen. Das Programm gibt’s online und gedruckt.

Corona-Bedingungen

Das Festival findet in diesem Jahr zum zweiten Mal unter Corona-Bedingungen statt. Es gilt die 3G Regel, im Kino herrscht Maskenpflicht und die Kinosäle dürfen nur zu 50 Prozent belegt werden.

Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung - auch in Schwaben

Vom 19. bis 22. Oktober 2021 findet die internationale Online-Fachkonferenz "Wege aus Menschenhandel und sexueller Ausbeutung im Donauraum" statt. Gesteuert wird sie aus dem Ulmer Roxy.

Menschenhandel und vor allem der Handel mit Frauen und Kindern entlang der Donau ist ein massives Problem, das eine bessere Zusammenarbeit sowohl der Behörden als auch der Zivilgesellschaft der Donauländer erfordert. Das transnationale Handlungsfeld ist von organisierter Kriminalität und Korruption geprägt. Um hier langfristige Erfolge zu erzielen, braucht es eine gemeinsame Strategie.

Die interdisziplinäre Fachkonferenz "Wege aus Menschenhandel und sexueller Ausbeutung im Donauraum" wird insbesondere den Erfahrungsaustausch und die nachhaltige Netzwerkbildung zwischen kommunalen Behörden, Nicht-Regierungsorganisationen und Strafverfolgungsbehörden aus den Donauländern über Staats- und Sektorengrenzen hinweg ermöglichen. Der Hauptfokus liegt auf den Ländern Bulgarien, Rumänien, Ungarn, der Republik Moldau und Deutschland.

Das Donaubüro Ulm/Neu-Ulm, die Stadt Ulm, das Ulmer Bündnis gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution, SOLWODI Baden-Württemberg und das Polizeipräsidium Ulm bringen damit jetzt über 150 ausgewählte Expertinnen und Experten aus insgesamt 10 Donauländern zum virtuellen Austausch und zur transnationalen Vernetzung zusammen, um Menschenhandel im Donauraum effektiver zu bekämpfen.

Dagmar Engels, Mitbegründerin des Ulmer Bündnisses gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution hat sich mit DONAU 3 FM Reporter Paolo Percoco über das Thema unterhalten.

Neue Corona-Verordnung: 2G oder 3G im Restaurant?

Die neue Corona-Verordnung ist da, sie gilt seit 15. Oktober. Dabei geht es hauptsächlich um Lockerungen für die Gastronomie- und Veranstaltungsbranche. Durch sie können Gastronomen und Veranstalter aktuell selbst entscheiden, ob sie die 2G-Regel bei sich anwenden oder bei 3G bleiben. Viele finden das reizvoll, bleiben aber wohl bei 3G.

Die neue Corona-Verordnung gilt seit 15. Oktober. In ihr dreht es sich hauptsächlich um Lockerungen für die Gastronomie- und Veranstaltungsbranche. Darin heißt es, dass Gastronomen und Veranstalter derzeit selbst entscheiden können, ob sie die 2G-Regel bei sich anwenden oder bei 3G bleiben. Das nennt sich dann 2G-Optionsmodell. Neu: Bei 2G fallen aktuell Maskenpflicht und Mindestabstand weg. Neben der aktuellen geltenden Basisstufe gibt es noch die Warn- und die Alarmstufe. Bei der Alarmstufe wird 2G von der Wahl zur Pflicht.

2G ohne Maske und Abstand 

Der Ulmer Großgastronom Ebbo Riedmüller betreibt die Barfüßer-Brauereien und Restaurants. Auch er bleibt aktuell erstmal bei 3G. Natürlich wäre 2G ohne Maske und Abstand reizvoll, so Riedmüller, aber er denkt dabei auch an seine Mitarbeiter. Was wäre eigentlich, wenn diese nicht geimpft sind? Personalmangel herrsche ohnehin. Und was wann wo und wie ganz genau gilt – wer hat dieses Wissen überhaupt schon auf Anhieb parat? Das gilt sowohl für die Branche, als auch für die Gäste.

Das sagt Großgastronom Ebbo Riedmüller

Über das 2G-Optionsmodell hat sich Großgastronom Ebbo Riedmüller mit DONAU 3 FM Reporter Paolo Percoco unterhalten.