Schwabenreporter

Klimawandel: Wie geht’s unseren Wäldern?

Klimawandel: Wie geht’s unseren Wäldern?

Die Wälder in Schwaben leiden immer noch an der Trockenheit der letzten Jahre. Trotz des starken Regens der letzten Tage, der hat "nur" für ein bisschen Erholung für die Bäume gesorgt.

Unwetter in Schwaben, Regen ohne Ende, überflutete Keller, Bäche die über ihre Ufer treten…da kommt kaum einer auf die Idee, dass es an Wasser fehlen könnte. Aber die Wälder in Schwaben leiden immer noch an der Trockenheit der letzten Jahre. Klimawandel, Eschentriebsterben, Pilzerkrankungen, Borkenkäfer oder der Eichenprozessionsspinner machen den Wald zu schaffen: Wie geht’s also den Wäldern in Schwaben wirklich?

Der Ulmer Stadtförster Max Wittlinger betreut für die Untere Forst- und Landwirtschaftsbehörde rund 1.800 Hektar Wald in städtischem und privatem Besitz. Er sagt: „Die Anzeichen des Klimawandels sind in der Region Ulm deutlich sichtbar und spürbar.“ Mit DONAU 3 FM Reporter Paolo Percoco hat er darüber gesprochen.

Wann machen die Clubs wieder auf?

Die Inzidenzen sinken, das Wetter wird immer besser, die jungen Menschen wollen endlich wieder in die Clubs – und die Clubs wollen endlich eine sinnvolle Perspektive. Denn die jungen Leute… die feiern mittlerweile wieder ihre Parties… und zwar illegal. Wann also machen die Clubs wieder auf?

Mario Schneider betreibt das Theatro, den Club mitten in Ulm, und der ist jetzt seit über einem Jahr dicht. Ob es Signale aus der Politik oder eine Perspektive für Clubbetreiber gibt? Darüber spricht er mit DONAU 3 FM Reporter Paolo Percoco.

Schwere Unwetter treffen Biberach hart

Die schweren Unwetter haben Schwaben in den letzten Tagen schwer zu schaffen gemacht. Aktuell hat es bei uns neben dem Kreis Biberach auch die Kreise Neu-Ulm und Alb/Donau schwer getroffen.

Auch wenn diese Nacht vergleichsweise ruhig war ist die Lage weiterhin vielerorts noch dramatisch. Das schwere Unwetter der letzten Tage hat mit voller Härte zugeschlagen. Aktuell hat es bei uns neben dem Kreis Biberach auch die Kreise Neu-Ulm und Alb/Donau schwer getroffen. Die Einsatzkräfte waren im Dauereinsatz und sind definitiv an ihre Grenzen gestoßen.

In Biberach gab es z.B. einen Wassereinbruch bei der Polizei, der Strom ist ausgefallen und das ganze Revier musste in die Hochschule umziehen. Keller sind vollgelaufen, Straßen waren überflutet, teils sind Personen verletzt worden. 900 Notrufe sind eingegangen, rund 400 aus der Innenstadt. Neben den vielen Einsatzkräften hatte auch OB Norbert Zeidler eine schlaflose Nacht.

Die Schäden liegen im Millionenbereich.  Und das wird sicher nicht das letzte Unwetter sein.

Ulmer Suizid-Video: Wie soll man damit umgehen?

Das Thema überschattet derzeit alle anderen: Das Suizid-Video aus Ulm. Wie soll man damit umgehen?

Auch vier Tage nach dem Sprung eines jungen Mannes vom Ulmer Münster herrscht tiefe Betroffenheit an den Schulen in Schwaben. Vor allem das Video, das sich danach in Windeseile im Netz verbreitete, sorgt für Ratlosigkeit und Entsetzen. Die Ulmer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Hersteller des Videos. Aber auch das Verbreiten kann schon strafbar sein. Das Entscheidende aber ist der Austausch darüber, das Gespräch mit den Kindern und Jugendlichen.

Marc Layer von der Abteilung Prävention der Ulmer Polizei hat sich mit DONAU 3 FM Nachrichtenchef Harry Kist darüber unterhalten.

Engagiert in Ulm: Freiwilligen-Agentur unter neuer Leitung

Die Ulmer Freiwilligen-Agentur „engagiert in ulm“ gibt es inzwischen seit zehn Jahren. Wegen der Pandemie ging das Jubiläum ein wenig unter. Nichtsdestotrotz gab es einen Wechsel in der Leitung.

Larissa Heusohn hat zum Monatsanfang die Leitung der Ulmer Freiwilligen-Agentur „engagiert in ulm“ von Gabriele Mreisi übernommen. Die 30-jährige Heusohn will das ehrenamtliche Engagement in der Stadt weiter ausbauen. Da geht es um Weltverbesserung global aber auch um einfache lokale Dinge, wie zum Beispiel für andere einkaufen oder mit dem Hund Gassi gehen und Hinzugezogenen die Stadt zu zeigen.

Im Prinzip geht es um gemeinsame Freizeitgestaltung, so Larissa Heusohn. Angesprochen werden soll jede und jeder. Das Motiv ist dabei fast immer das gleiche. Den Menschen geht es darum, „etwas Sinnvolles zu tun“. Die Stadt Ulm unterstützt die Arbeit der Freiwilligen-Agentur mit über 100.000 Euro im Jahr.

Kontakt zur Agentur und Infos für Ihr Ehrenamt finden Sie im Büro in der Ulmer Volkshochschule am Kornhausplatz oder auf der Website der Freiwilligen-Agentur.

Corona: Impf-Aktion im Ulmer Tafelladen

Die Kunden des Ulmer Tafelladen haben am Freitagnachmittag Besuch von einem mobilen Impfteam bekommen.

Das Deutsche Rote Kreuz Ulm hat von Land Baden-Württemberg 75 Impfdosen von Johnson und Johnson bekommen. Mit dieser Einmalimpfung sind überwiegend ausländische Mitbürger gegen eine Corona-Infektion geschützt worden. Die Ulmer DRK-Präsidentin und Bundestagsabgeordnete Ronja Kemmer war dabei. DONAU 3 FM Polizeireporter Thomas Heckmann hat sie getroffen.

Biberach: Not-OP rettet hochschwangerer Frau das Leben

Diese Nacht wird Bianca Ringeis niemals vergessen. Es ist die Nacht auf den 9. Mai, den Muttertag. Bianca – schon Mutter von zwei kleinen Jungs - wacht mit unerträglichen Schmerzen im Rücken auf, die hochschwangere 32-jährige hat Luftnot und muss sich übergeben. Der Rettungswagen bringt sie in die Donauklinik nach Neu-Ulm...

Es sind Geschichten wie die von Bianca Ringeis aus Aßmannshardt im Kreis Biberach, die uns drastisch vor Augen führen, welch kostbares Gut das Leben ist und wie eng Leben und Tod manchmal beieinanderliegen.

DONAU 3 FM Nachrichtenchef Harry Kist erzählt uns die ganze Geschichte.

Demo am Samstag: Ulms längste Fahrradkette

Am Samstag, den 19. Juni, findet in Ulm eine große Fahrrad-Demo statt. Es soll Ulms längste Fahrradkette entlang der Donau werden. Organisiert wird sie vom AK Mobilität der Ulmer Grünen.

Es soll Ulms längste Fahrradkette werden: Am Samstag soll so bunt für ein fahrradfreundlicheres Ulm demonstriert werden. Organisiert wird die Demo vom AK Mobilität der Ulmer Grünen.

Fahrradkette entlang des Donauradwegs

Treffpunkt sind um 15 Uhr die Donauwiesen auf Höhe des Metzgerturms. Von dort aus soll sich die Fahrradkette entlang des Donauradwegs gleichmäßig in beide Richtungen aufbauen. Wenn die Kette ihren Höhepunkt erreicht hat, soll sich gemeinsam in Bewegung gesetzt und eine Runde durch die Ulmer Innenstadt geradelt werden.

Nachhaltige Ulmer Verkehrsplanung

Die Fahrradkette soll ein Zeichen für eine nachhaltige Ulmer Verkehrsplanung setzen. Die Ulmer Grünen wollen damit auch zeigen, dass Ulm bunt und fahrradfroh ist oder werden soll. Deswegen ist bunte Kleidung herzlich willkommen, so die Organisatoren. Die Corona-Auflagen sollen selbstverständlich eingehalten werden. Mitmachen kann jede und jeder.

Das sagen die Macher

Luca Holzhauser und Simon Schäfer organisieren die Fahrrad-Demo. Mit DONAU 3 FM Reporter Paolo Percoco hat sich Simon Schäfer über die Aktion unterhalten.

Ulmer Münster: Höchster Kirchturm der Welt ist gesperrt

Nicht ganz so gute Nachrichten vom Ulmer Münster: DIE Hauptattraktion der Stadt ist bis auf weiteres gesperrt.

Der Grund: Der höchste Kirchturm der Welt wird derzeit genau überprüft. Abnutzung und Vandalismus machen dem Turm zu schaffen. So wird von rausgerissenen Fenstergittern, wackligen Handläufen und abgenutzten Treppenstufen berichtet.

Sanierung aller Verkehrsflächen

Ausgerechnet jetzt zur Hauptsaison wird der Turm geschlossen. Im Jahr hat das Ulmer Münster etwa 250.000 Besucherinnen und Besucher aus aller Welt. Da ist die Abnutzung für den Turm keine kleine Sache. Dadurch sind nun insgesamt sieben Treppenhäuser in den Fokus gerückt sowie auch alle anderen Verkehrsflächen, die von den Besucherinnen und Besuchern und auch den Turmwärtern benutzt werden.

Wann genau der Münster-TÜV abgeschlossen sein soll, ist derzeit noch völlig offen.

Das sagt der Münsterdekan

Münsterdekan Ernst-Wilhelm Gohl hat mit DONAU 3 FM Reporter Paolo Percoco über den Stand der Dinge gesprochen.

Neue Kampagne startet heute: "Im Herzen von Ulm"

Lange mussten wir darauf warten und hoffen, dass die Corona-Zahlen sinken und wir endlich wieder durch die Innenstädte in Schwaben schlendern können. Jetzt ist es endlich wieder möglich und viele Städte haben extra dafür Willkommens-Kampagnen gestartet.

So auch Ulm. In der Donaustadt hat diese neue Kampagne den Namen "Im Herzen von Ulm" – und das Maskottchen… ist ein Erdmännchen! Denise Kleis leitet die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Ulm, sie hat sich mit DONAU 3 FM Reporter Paolo Percoco über die neue Kampagne unterhalten.